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417 ES Flyback Reverse Panda 42 mm Lederband Schwarz HerrenuhrHanhart 417 ES Flyback Reverse Panda 42 mm Lederband Schwarz Herrenuhr H721.211-7010
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417 ES 1954 39 mm Edelstahlband Silber HerrenuhrHanhart 417 ES 1954 39 mm Edelstahlband Silber Herrenuhr H701.210-6428
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417 ES Moby Dick 39 mm Edelstahlband Silber HerrenuhrHanhart 417 ES Moby Dick 39 mm Edelstahlband Silber Herrenuhr H701.202-6428
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415 ES Reverse Panda 39 mm Lederband Dunkelbraun HerrenuhrHanhart 415 ES Reverse Panda 39 mm Lederband Dunkelbraun Herrenuhr H703.211-8110
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PRIMUS Pilot braun 44 mm Lederband Dunkelbraun HerrenuhrHanhart PRIMUS Pilot braun 44 mm Lederband Dunkelbraun Herrenuhr 740.280-0120
Geschenk inklusive GeschenkHanhart: die Marke, die aus der Stoppuhr kam
Die meisten Uhrenhäuser haben irgendwann einen Chronographen ins Programm genommen. Bei Hanhart war es umgekehrt. Am Anfang stand das Messen, und die Armbanduhr kam später dazu.
Angefangen hat es 1882 in Diessenhofen am Rhein, wo Johann Adolf Hanhart am ersten Juli seine Werkstatt annoncierte. 1902 zog das Unternehmen nach Schwenningen am Neckar, damals das Zentrum der deutschen Uhrenindustrie. Der eigentliche Wendepunkt kam 1924. Wilhelm Julius Hanhart, der jüngste Sohn des Gründers, besuchte ein Sportfest und stellte fest, dass es zwar Stoppuhren gab, aber keine, die sich ein Verein leisten konnte. Was er daraufhin baute, war die erste bezahlbare mechanische Stoppuhr der Welt. Sie machte das Haus groß. 1962, mit der Amigo, war Hanhart der größte Hersteller mechanischer Stoppuhren in Europa.
1938 und der rote Punkt
Aus dem Stoppuhrbau kam 1938 der erste Armbandchronograph, das Kaliber 40 mit einem einzigen Drücker. Ein Jahr später folgten das Kaliber 41 und die TachyTele. An diesen Uhren taucht zum ersten Mal auf, woran man eine Hanhart bis heute erkennt: der rot lackierte Rückstelldrücker. Er war keine Zierde. Ein Pilot, der mitten in einer Messung versehentlich auf den falschen Knopf drückt, verliert seine Rechnung. Die Signalfarbe sollte genau das verhindern.
Daneben hält sich in der Manufaktur eine zweite Erklärung. Eine Frau soll den Drücker an der Uhr ihres Mannes mit rotem Nagellack bemalt haben, damit er an sie denkt und heil zurückkommt. Belegt ist das nicht. Erzählt wird es trotzdem, und das sagt einiges über die Uhren dieses Hauses: Sie sind nüchtern gebaut und tragen trotzdem Geschichten mit sich herum.
Die 417 ES und wie Hanhart zu ihr kam
Mitte der fünfziger Jahre suchte die frisch gegründete Bundeswehr einen Fliegerchronographen. Dass Hanhart den Zuschlag bekam, hatte auch damit zu tun, dass Glashütte hinter dem Eisernen Vorhang lag und als Lieferant ausfiel. Zwischen 1953 und 1962 entstanden rund tausend Stück der 417 ES. Sie wurde damit zur ersten Uhr, die die Luftwaffe der Bundeswehr an ihre Piloten ausgab, und unter Sammlern heißt sie bis heute schlicht der Bundeswehr-Chronograph.
Originale aus dieser Zeit werden inzwischen weit oberhalb von zehntausend Euro gehandelt. Steve McQueen trug eine im Film The War Lover von 1962, was historisch nicht ganz aufging, weil es die Uhr im Zweiten Weltkrieg noch gar nicht gab. Er besaß mehrere Hanhart.
Was davon heute übrig ist
Gefertigt wird in Gütenbach im Schwarzwald, wo seit 1934 eine Manufaktur steht. Jedes Werk wird dort von Hand geprüft und einreguliert, und zwar nach einem Maßstab, den das Haus selbst gesetzt hat: null bis plus acht Sekunden am Tag, gemessen über sechs Lagen. In den Hauptlagen ist keine einzige Minussekunde erlaubt. Eine Uhr, die vorgeht, kostet niemanden einen Termin.
Wir sind autorisierter Hanhart Fachhändler. Sie können jedes Modell in Solingen anprobieren, wir kürzen Bänder vor dem Versand und übernehmen Service und Revision in unserer eigenen Werkstatt.